Aktion: Stoppt die e-Card! ::
Für Ärzte
Im Rahmen des „Roll-out“ der elektronischen „Gesundheitskarte“ wird den Vertragsärzten angekündigt, dass sie ihre Praxen mit einem „onlinefähigen“ Chipkartenlesegerät auszustatten haben. Dieses Kartenlesegerät ist für die Anbindung aller Arztpraxen an die bundesweite Telematik-Infrastruktur mit Hilfe der elektronischen Gesundheitskarte geeignet.
Was können Sie als Arzt dagegen tun?
Die Deutschen Ärztetage 2007, 2008 und 2009 haben das Projekt „elektronische Gesundheitskarte“ in der vorgelegten Form mit großer Mehrheit abgelehnt.
Die neuen Kartenlesegerät für die Praxen, und die Online-Anbindung an eine zentrale Serverstruktur, widersprechen also den Beschlüssen des Parlamentes der deutschen Ärzteschaft. Der von der KV Nordrhein geplante Roll-out der e-Card widerspricht zudem dem Beschluss der Vertreterversammlung der KVNO.
Bitten Sie daher ggf. Ihre KV um kurzfristige Stellungnahme zu diesen Widersprüchen! Teilen Sie gleichzeitig mit, dass Sie kein neues, onlinefähiges Kartenlesegerät bestellen werden, bevor Ihnen eine überzeugende Antwort vorliegt.
Dies ist umso notwendiger geworden, da inzwischen die Ärzte im BKA-Gesetz zu „Berufsgeheimnisträgern zweiter Klasse“ erklärt worden sind, und Arztpraxen und ihre sensiblen Patientendaten durch das neue Gesetz nicht vor online Durchsuchungen geschützt sind. Auch der Präsident der Bundesärztekammer Prof. Hoppe hat im Dezember 2008 einen Stopp des eGK Roll-out gefordert.
Das Fax für alle nordrheinischen Ärzte finden Sie hier als Download.
Weitere Informationen:
Leserbrief gegen die Anschaffung neuer Kartenlesegeräte
Bleiben wir dabei: Keine E-Card-Lesegeräte in unsere Praxen!
IPPNW: Keine E-Card-Lesegeräte in unsere Praxen!






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